Termine EFIM (Ensemble für Intuitive Musik Weimar)
Berlin, Museumsinsel (Open Air)
07.06., 16:00 Uhr
WORT-KLANG-PERFORMANCE zum Tag der Demokratie
Gabriele Stötzer und Ensemble für Intuitive Musik Weimar

NEUE WEGE ZUR MUSIK – WEGE ZUR NEUEN MUSIK:
Bad Frankenhausen (Kyffhäuserkreis), Unterkirche:
11.06.2026, 19:30 Uhr
RAUM-KLANG
Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM)
In der über 1000 Sitzplätze verfügenden und mustergültig restaurierten Unterkirche von Bad Frankenhausen fanden 1810 die ersten deutschen Musikfestspiele statt.
Die 1843 erbaute und 2019 umfassend restaurierte große Strobel-Orgel (III Manuale, 40 Register) ermöglicht mit halb gezogenen Registern eine Fülle von Klang-Transformationen.
Ein herausragender Ort, um in Nordthüringen Neue Musik zu präsentieren. Kantorin Laura Schildmann zeigt sich aufgeschlossen und interessiert!
Weimar, Stiftung Sendehalle (ehemals Sender Weimar/MDR Thüringen)
12.06.2026, 19:30 Uhr
VOM RUNDFUNK-TRAUTONIUM ZUR DIGITALEN LIVE-ELEKTRONIK
Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM)
Die thüringenweite Konzertreihe „Neue Wege zur Musik – Wege zur Neuen Musik" der Klang Projekte Weimar e.V. begeht am Freitag, 12. Juni, ab 19:30 Uhr ihr 35jähriges Jubiläum an einem besonderen Ort: im einstigen Sender Weimar (Humboldtstraße 36a). Dabei agiert das vor 45 Jahren gegründete Ensemble für Intuitive Musik Weimar.
Die über 20 Jahre dem Verfall preisgegebene Immobilie wurde im November 2024 von der Stiftung Sendehalle Weimar erworben, um sie als Kultur- und Begegnungsstätte zu etablieren. Vom April bis September 2025 wurden große Teile des Gebäudes vom Schutt befreit und neu eingerichtet. Dazu gehört der für seine hervorragende Akustik gerühmte und unverändert erhalten gebliebene große Sendesaal, der 1974 von dem Toningenieur Gerhard Steinke (1927-2025) ausgestattet wurde. Freigelegt wurden auch die Kreuzgewölbe im Keller, die zukünftig für Ausstellungen und Klanginstallationen genutzt werden sollen.
Das Konzert des Ensembles für Intuitive Musik Weimar (EFIM) erinnert daran, dass zum Kriegsende 1945 das Rundfunk-Trautonium des aus Greiz stammenden Hindemith-Schülers Oskar Sala (1910-2002) von Berlin nach Weimar kam. Im Hotel Elephant zeichnete der Komponist 1945/46 für den Landessender Weimar sechs Kompositionen auf, die Christian Handwerck im Deutschen Rundfunkarchiv aufspürte.
Im Hotel befand sich in der „Führer-Suite“ ein Tonstudio, damit Hitler, der 81mal Weimar besuchte, von dort jederzeit zu „seinem Volk“ sprechen konnte. Es wurde nach 1945 als Landessender genutzt.
Das Trautonium ist eines der ersten elektrischen Musikinstrumente. Das Ensemble für Intuitive Musik Weimar hat 1988 in der Endphase der DDR mit dem in Westberlin lebenden Komponisten und Solisten Oskar Sala eine „grenzüberschreitende“ Komposition realisiert, die im Geraer Theater ihre Uraufführung erlebte. Daran knüpft das Konzert des EFIM an.
Während in einem Vortrag seine Historie beleuchtet und hörbar wird, vermittelt das Konzert einen lebendigen Eindruck, wie Neue Musik im digitalen Zeitalter klingt. In den Konzerten des EFIM, das erfolgreich in 30 Ländern auf vier Kontinenten gastierte, ist die Live-Elektronik ein wesentlicher Faktor. Sie liegt in den Händen von Hans Tutschku, der seit 2004 als einziger Thüringer eine Professur für elektroakustische Komposition an der Harvard University in Boston innehat. Der Eintritt beträgt 9 Euro.
Die Veranstaltung wird von der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen, der Stadt Weimar und der Sparkassenstiftung Weimar - Weimarer Land gefördert.
Die Termine am 12. Juni 2026:
19:30 Uhr: Vortrag „Der Greizer Oskar Sala (1910-2002), Pionier elektronischer Musik und des Trautoniums sowie Partner des Ensembles für Intuitive Musik Weimar (EFIM)
20:00 Uhr: Konzert „Klänge des Augenblicks“ - 45 Jahre Ensemble für Intuitive Musik Weimar
21:15 Uhr: Führung durch Martin Kranz, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung Sendehalle

Reinhardsbrunn, restaurierte Schlosskapelle
13.06.2026, 19:30 Uhr
Welt-Premiere:
RAUM – KLANG – FARBE
Vorverkauf bei Thüringen-Ticket: 16,80 und 14,80 Euro
Abendkasse: 17,00 Euro
Die am 13. September 2025 nach umfassender Restaurierung eröffnete Kapelle von Schloss Reinhardsbrunn gehört zu den „besonderen Orten“, die das Ensemble für Intuitive Musik Weimar (EFIM) 2026 im Rahmen ihrer thüringenweiten Konzertreihe „Neue Wege zur Musik – Wege zur Neuen Musik“ mit einer Welt-Uraufführung in den Fokus der Öffentlichkeit stellt.
Der Gesamteindruck des Raumes mit seinem blauen Licht, das durch 162 blaue Glasscheiben mit weißen Sternen in den Oberlichtern scheint, dient als Inspiration für die Prozesskomposition: RAUM - KLANG - FARBE.
Die Konzeption liegt in den Händen von Hans Tutschku (*1966), der als einziger Thüringer seit 2004 eine Professur an der Harvard University (Boston) für Komposition innehat. Die Realisation übernimmt er mit dem Ensemble für Intuitive Musik Weimar, wobei Live-Elektronik neue Klanghorizonte eröffnet. Die Gruppe gastierte bisher in 30 Ländern auf vier Erdteilen.
Das Konzert wird von der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen
gefördert.
Kannawurf (Landkreis Sömmerda), Schloss/Renaissancegarten
14.06.2026, 19:30 Uhr
AUF FEUERPFERDEN LUFTGEBÄRDEN:
Parkmusik im Renaissancegarten
Im Sinne der immer wieder eingeforderten Nachhaltigkeit von Projekten wird die Zusammenarbeit mit dem Künstlerhaus Thüringen Schloss Kannawurf fortgesetzt, wo inzwischen mehrere Konzertsäle zur Verfügung stehen und der Renaissancegarten zu immer neuen Ideen einlädt. Nachdem 2025 die Vögel als „himmlische Boten“ das Programm prägten, soll 2026 mit den Musikern des EFIM und dem Absurden Chor Weimar eine Parkmusik als Wandelkonzert gemeinsam mit dem Publikum zelebriert werden.
GASTSPIEL IN EISENACH, 16.06., 19:30 Uhr, Schloss:
EXPLOSION OF A MEMORY
Bach-Metamorphosen
Ensemble für Intuitive Musik Weimar (mit Hans Tutschku)
NEUE WEGE ZUR MUSIK – WEGE ZUR NEUEN MUSIK:
Arnstadt, Kunsthalle: 20.06.2026, 19:30 Uhr
KLÄNGE EINER AUSSTELLUNG
Die auch als Konzertveranstalter überaus aktive Kunsthalle Arnstadt konnte als neuer Partner der NEUEN WEGE gewonnen werden. Dabei geht es um die synästhetische Wahrnehmung, bei der Sinneseindrücke miteinander verschmelzen, so dass ein Reiz eine zusätzliche, ungewöhnliche Sinneswahrnehmung auslöst. EFIM hat sich darauf in vier Jahrzehnten spezialisiert: Kunst als Inspiration für Klänge des Augenblicks.
(EFIM ohne Hans Tutschku)
Bad Sulza, Kunstvilla und Künstlergarten
19.07.2026, 16:00 Uhr
WANDEKLKONZERT
In der einstigen Villa Sonneck, in der die Maler Georg Judersleben und Karl Holfeld gewirkt haben, lädt die Künstlerin Philine Görnandt in Kooperation mit der Kurverwaltung Bad Sulza seit 2025 zu sonntäglichen Salons ein, die einen niederschwelligen Zugang zur Kunst ermöglichen. Der Künstlergarten lädt zu einer Klang-Reise ein, wobei sich das EFIM auf den Ursprung des Ortsnamens bezieht:
Gebildet mit ahd. sulza 'Salzwasser, Sole' (vgl. hdt. Sülze), sogenannte Ablautform (Wechsel des Vokals wie bei singen, sang, gesungen) zu ahd. salz 'Salz', also 'Ort am Salzwasser, an der Solequelle'. Dabei wird das Element Wasser tonangebend.
(EFIM ohne Hans Tutschku)
Denstedt, Kirche, Weimarer Land
24.07.2026, 22:00 Uhr
IMPROVISATIONEN ZUR NACHT
Mihail Cunechi (geboren in Moldau, jetzt in Hamburglebend), der im Sommer 2025 sein Masterstudium bei Prof. Claudia Buder an der Hochschule für Musik Weimar abgeschlossen hat, hat sich in den letzten Jahren als herausragender Improvisator etabliert. Er musiziert mit Matthias von Hintzenstern, Violoncello/Obertongesang, und mit Michael on Hintzenstern, Liszt-Orgel mit Winddrossel. Dabei sollen neue Horizonte des experimentierfreudigen Zusammenspiels erforscht werden.
BERLINER FESTSPIELE:
Dach des Gropius-Baus, 29.08., Uhrzeit noch unbekannt
PERFORMANCE ZUR AUSSTELLUNG VON GABRIELE STÖTZER:
„Dabei sein und nicht schweigen“
Gabriele Stötzer und die Künstlerinnengruppe Erfurt
Ensemble für Intuitive Musik Weimar
KUNSTFEST WEIMAR
01.09., 19:30 Uhr, Orangerie
WORT-KLANG-PERFORMANCE
Gabriele Stötzer und EFIM
NEUE WEGE ZUR MUSIK – WEGE ZUR NEUEN MUSIK:
Weimar, Galerie Eigenheim / Weimarhallenpark
18.09., 18:00 Uhr
DADAMENTA XV – HAPPENING DER KÜNSTE
Die DADAMENTA erfreut sich als Open Air Veranstaltung bei freiem Eintritt großer Beliebtheit. Das Jahresthema wird 2026 kurzfristig festgelegt. Wesentliche Akteure sind die Neue Bauhauskapelle, der Absurde Chor Weimar und Instrumentalisten.
Tiefurt (bei Weimar), Mühleninsel, Kreativscheune
19.09.2026, 16:00 Uhr
WANDEL-KONZERT vom Atelier der Künstlerin Gudrun Illert in die Kirche (2025 bereits geplant, aber auf 2026 verschoben).
Absurder Chor Weimar
Duo Klang-Zeichen:
Daniel Hoffmann, Trompete / Flügelhorn
Michael von Hintzenstern, Harmonium / Orgel
Der „Tag des offenen Ateliers“ ist eine ideale Plattform, um möglichst viele Neugierige zu erreichen. Das vom Dadaismus geprägte Duo „Klang-Zeichen“ will 2026 mit der Kalligraphin Gudrun Illert kooperieren, die über ihre Kunst äußerte: „Einen besonderen Reiz hat für mich die Auseinandersetzung mit Buchstaben als Strukturelement. Die Linien, Rundungen und Winkel der Buchstaben erzeugen trotz ihrer enormen Vielfalt einen besonderen ordnenden Reiz.“
Goslar, Aula Regis, Kaiserpfalz, 10. Oktober:
VERLEIHUNG DES KAISSERRINGS DER STADT GOSLAR
AN GABRIELE STÖTZER
Dazu: Musik des EFIM
TLZ, TA: vom 22.6.2024 von Christiane Weber
